Der Tanz

Einst tanzte im hellen Mondenschein

Eine Fee,

gar zart und fein,

über den glitzernden Schnee.

Ihr Herz so schwer,

in ihrer Brust,

denn nichts schmerzt sie mehr,

als ihres Liebsten Verlust.

Ihr Kleid bestand aus Nebelschwaden,

sie trug einen schweren Blumenkranz

auf ihrem Haar aus Silberfaden,

passend zu ihrem traur’gen Tanz.

Sanft sang der Wind,

nur für sie,

doch sobald der letzte Ton erklang,

nur ihr Gefühl der Trauer blieb.

Ihre Knie verletzt,

sowie sie fiel,

das Gesicht tränen-benetzt,

nach jenem Liebesspiel.

Ihr Gesicht war bleich,

so wie der Schnee,

so weiß.

Wie sie wünschte, er würd‘ nicht geh’n.

Seine Berührung so leicht,

ihr Antlitz erbleicht,

sowie die Sonne

voller Wonne

sich erhebt

und anstelle ihres Geliebten lebt.

(Picture taken by Sophie Eichel)

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